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LIRCA: Das neue Projekt zu Klimaanpassungsprozessen in regionalen Netzwerken in NRW

Am 01. Juli 2019 ist am IRPUD das unter dem EU-Programm „LIFE Climate Change Adaptation“ geförderte und vom Umweltministerium NRW co-finanzierte Projekt „Roll-out innovativer Klimaanpassungsprozesse in regionalen Netzwerken in NRW (LIRCA)“ gestartet. Die TU Dortmund ist darin mit zwei unabhängigen Forschungseinrichtungen, dem IRPUD und der Sozialforschungsstelle (sfs) vertreten.

Weitere Projektpartner sind das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu, Köln), das Bil-dungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW, Essen) und die Prognos AG. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Dezember 2022.

Der Klimawandel betrifft Nordrhein-Westfalen bereits heute. Obwohl die Relevanz von Klimaan-passungsmaßnahmen zunehmend deutlicher wird, lassen sich auf kommunaler und regionaler Ebene noch Hindernisse bei ihrer Umsetzung identifizieren. Hauptziel von LIRCA ist es daher, unter Einbindung aller relevanten Akteure, innovative Ansätze zur Implementierung und langfristigen Umsetzung von Strategien zur Erhöhung der Klimaresilienz und Klimaanpassung auf regionaler Ebene zu fördern. Klimaanpassung und -resilienz sollen mithilfe interkommunaler Kooperationen als Querschnittsthemen in den Bereichen Stadtplanung, Gebäude und Infrastruktur sowie dem Ressourcenmanagement in NRW verankert werden (Mainstreaming).

Anhand von vier Vorreiterregionen, die ähnliche Betroffenheiten durch Klimafolgen zu erwarten haben, werden Roadmaps als überprüfbares und anpassungsfähiges Planungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsinstrument zur regionalen Klimafolgenanpassung entwickelt (integrated roadmapping approach). Diese Vorreiterregionen sind: Der Kreis Siegen-Wittgenstein, der Kreis Wesel, der Kreis Steinfurt und die Region Nordeifel. Sechs weitere Regionen sollen im Projektverlauf als Anwender-regionen folgen.

Das IRPUD ist im Rahmen von LIRCA insbesondere für die Risiko- und Vulnerabilitätsanalysen und die regionsspezifischen Klimaszenarien zuständig. Die regionsspezifischen Klimaszenarien dienen zugleich als Schnittstelle zu dem neuen Klimamodell "KliMoPrax - Klimamodelle für die Praxis", das im Verantwortungsbereich der Sozialforschungsstelle liegt.


Kontakt: Prof. Dr. Stefan Greiving (Leitung), Dipl.-Ing. Jörg Peter Schmitt